Waffen und Munition in Dillingen beschlagnahmt
Dillingen
In Dillingen wurde am Donnerstag eine Sammlung von Waffen und Munition in der Wohnung eines 52- jährigen Frührentners sichergestellt.
Woher stammte die Sammlung?
Der Mann hatte die Munition und Waffen an den Schauplätzen der Gefechte aus dem 2. Weltkrig gefunden und ausgegraben. Die Anzeige aus dem Umfeld des Dillingers hatte die Polizei auf die Spur des Militaria- Sammlers gebracht. Unter harmlosen Dingen, wie Orden und Ausrüstung wurden auch zwei Pistolen, drei Gewehre, Infanteriemunition und Franaten gefunden. Sogar panzerbrechende Geschosse befanden sich unter den Fundstücken. Da die Polizei davon ausgeht, dass die Waffen funktionsfähig sind, liegt ein Verstoß gegen das Waffengesetz vor. Der Mann hatte selber schon Munition entschärft, was für einen Laien ein lebensgefährliches Risiko darstellt. Die Munition liegt schon seit vielen Jahren unter der Erde und unberechenbare Gefahren gehen davon aus. Sogar Fachmänner gehen bei solchen Funden mit großer Vorsicht vor. Jede kleine Erschütterung kann die alte Munition zum Explodieren bringen und den Finder schwer verletzen oder töten.
Welche Folgen hat die Sammelleidenschaft für den Frührentner?
Da sowohl für den Besitz von Waffen, als auch für Munition, eine Genehmigung vorliegen muss, wird den Waffensammler seine Sammelleidenschaft teuer zu stehen kommen. Wegen Verstoß gegen das Waffengesetz muss dieser mit einem Bußgeld rechnen. In schweren Fällen kann das auch mit Freiheitsstrafen geahndet werden.
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