Handyeinsatz bei der Jagd in Schweiz bald verboten?
In einigen Kantonen der Schweiz ist die Zuhilfenahme von Handys bereits verboten. Das soll nun landesweit durchgesetzt werden.
Warum gibt es Streit um das Handy bei der Jagd?
Die Anhänger vom Handy bei der Jagd sind begeistert, da sie sich während der Jagd lautlos Kurznachrichten senden können, um den anderen mitzuteilen, wo das Wild versteckt ist, oder wohin es gerade flüchtet. Das bringt den Jägern einen klaren Vorteil. In Deutschland wenden die meisten Jäger auch ein Handy an, um mit den anderen Jägern zu kommunizieren. Die Zeiten, in denen die Jagsignale durch den Wald schallten sind vorbei. Kaum noch jemand versteht die Signale. Ein großer Vorteil ist das Handy auch, um sich gegenseitig vor herannahenden Gefahren, wie Autoverkehr oder ahnungslosen Spaziergängern zu warnen. Auf die Ausbeute bei der Jagd haben Handys hingegen weniger Einfluß, zumal bei der Drückjagd die Hunde und Treiber den Jägern das Wild vor das Gewehr treiben. Angeprangert wird von den Tierschützern lediglich die Fallenjagd mit Handy. Hier löst die Falle eine SMS aus, sobald sie aktiviert wurde. Allerdings kann es natürlich auch vorkommen, dass diese mal nicht auslösen. Eine regelmäßige Überprüfung der Fallen wäre besser. Viele Jäger sind aber von der Fallenjagd ohnehin nicht begeistert und sie wird nicht mehr so häufig, wie noch vor Jahren angewendet.
Was sind technische Highlights?
Natürlich gibt es auch bei der Jagd immer wieder neue Innovationen, wie Kameras, die das Wild filmen und Signale senden, Nachtsichtgeräte und Duftstoffe, die das Wild anlocken sollen. Auch für das Bergen des Wilds gibt es umweltgerechte Fahrzeuge, mit deren Hilfe man das Wild auch aus dem tiefsten Wald holen kann. Dies ist vor allem bei großen Wild, wie Elchen wichtig, welche bekannterweise bis zu einer Tonne wiegen. Die aktuellen Fahrzeuge richten keinen Schaden am Waldboden an und schonen so die Umwelt.
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